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Glossar

Legierung: Eine Kombination aus zwei oder mehr Metallelementen.

Wechselstrom (AC): Elektrischer Strom, dessen Stärke und Richtung sich periodisch ändern.

American Society for Testing Materials (ASTM) (Amerikanische Gesellschaft für Materialprüfung): Eine Organisation, die Materialien prüft und auch Normen über verschiedene Bau- und Werkstoffe herausgibt.

Ampere (A): Einheit der elektrischen Stromstärke. Ein Ampere ist der Strom, der bei einem Widerstand von 1 Ohm und einem Potenzial von 1 Volt fließt.

Tempern (Glühen): Vorgang der Erhitzung auf eine geeignete Temperatur und deren Aufrechterhaltung über eine bestimmte Zeitdauer, wonach mit einer bestimmten Rate die Abkühlung erfolgt, um z.B. die Härte zu verringern, die Bearbeitbarkeit zu verbessern, die Kaltbearbeitung zu erleichtern, eine bestimmte Mikrostruktur zu erzeugen oder gewünschte physikalische, mechanische oder andere Eigenschaften zu erhalten.

Eloxierung: Elektrolytische Herstellung von Schutz- oder Dekorationsschichten auf bestimmten Metallen, vor allem Aluminium und Magnesium, durch anodische Oxidation (Anodisieren).

ARIB: Akronym für „Association of Radio Industry Broadcasters“ (Vereinigung von Rundfunkstationen der Rundfunkindustrie)“, eine Normungsorganisation in Japan.

AWG: Abkürzung von „American Wire Gauge“ (Amerikanische Drahtlehre), ein Maß für die Größe oder den Durchmesser eines Drahts oder Leiters.

Rückstrahlung (Faseroptik): Ein Maß für den Prozentsatz an Energie, der durch Unregelmäßigkeiten in einer Lichtfaserleitung zurückgestrahlt wird. Wird in dB ausgedrückt.

Bandbreite: Frequenzbereich, in dem ein Steckverbinder oder Gerät ohne Leistungsabnahme arbeiten kann. Auch die Informationsübertragungskapazität von Digitalsystemen.

Grundmetall: Das Metall, aus dem der Steckverbinder, Kontakt oder ein anderes Zubehörteil hergestellt ist und auf dem ein oder mehrere Metalle oder Beschichtungen aufgebracht werden.

Biegeradius: Das maximale Maß, mit dem ein Lichtwellenleiter oder Kabel gebogen werden kann, ohne Schäden zu erleiden. Auch genannt: Sicherer Mindestbiegeradius.

Geflecht: Umhüllung, die aus Textilgarn gebildet wird. Geflechte bieten mechanischen und thermischen Schutz für Kunststoffisolierungen, separate Kabelsegmente in Mehrleiterkabeln und dienen als Komponenten von flammhemmenden Kabeln. Siehe auch Abschirmung.

Durchschlagspannung: Die Spannung, bei der es zu einer schlagartigen elektrischen Entladung durch die Isolationsschicht zwischen zwei Leitern kommt.

Bündel (Faseroptik): Eine Anzahl von Lichtleitern, die zusammengefasst werden (starr oder flexibel) und normalerweise ein gemeinsames Signal übertragen (oder ein Bild, oder eine Leitung zur übertragung von Lichtenergie).

Kabel: Ein isolierter Leiter oder eine Gruppe von einzeln isolierten Leitern in verdrillter oder paralleler Konfiguration.

Kabel-Konfektionierung: Ein fertig konfektioniertes Kabel mit seinen zugehörigen Ausrüstungsteilen (Hardware).

Mittelleiter: Das innere leitende Element eines Koaxial-Kabels oder Steckverbinders, wie z.B. Mittelkontakte.

Mantel (auch: Cladding) (Faseroptik): Eine Schicht aus Glas (oder einem anderen Material), die den Kern einer Lichtleiters umgibt und mit ihm zusammen den Leiter bildet, der das Licht durch die Faser transportiert. Hat eine Brechungszahl, die leicht unter derjenigen des Kerns liegt.

Koaxialleitung: Eine übertragungsleitung, die aus einem Mittelleiter besteht, der in einem rohrförmigen Hohlzylinder mit oder ohne Abstützung durch Isolierstoff gelagert ist. Der rohrförmige Hohlzylinder wird Außenleiter genannt.

Konzentrisch: Ein zentraler Kern, der von einer oder mehreren Lagen von Materialien umgeben ist, die alle dieselbe gemeinsame Mittelachse haben.

Leiter: Ein Draht oder eine Kombination von Drähten, die nicht voneinander isoliert sind und geeignet sind, elektrischen Strom zu leiten.

Steckverbinder: Dient im Allgemeinen zur Beschreibung aller Vorrichtungen, die verwendet werden, um Drahtleitungen, Kabel und Glasfaserleitungen schnell verbinden und lösen zu können.

Kontakt-Verriegelungs- und Ausziehkraft: Die Kraft, die erforderlich ist, um Stift- und Buchsenkontakte zusammenzustecken bzw. auseinanderzuziehen, wenn sie in den Steckereinsätzen eingesteckt sind oder sich außerhalb derselben befinden.

Kontaktkontrollöffnung: Eine öffnung im hinteren zylindrischen Bereich eines Kontakts, durch die überprüft werden kann, ob der Leiter innerhalb des Kontakts korrekt platziert ist.

Kontaktplattierung: Aufplattierte Metallbeschichtung, die auf das Grundmetall des Kontakts aufgebracht wird, um den erforderlichen Kontaktwiderstand zu erreichen und/oder die Verschleißfestigkeit zu erhöhen.

Kontaktwiderstand: Der maximal zulässige elektrische Widerstand von Stift- und Buchsenkontakten, wenn sie in einem Steckverbinder unter typischen Einsatzbedingungen zusammengesteckt sind.

Kontakthaltekraft: Definiert die axiale Mindestbelastung in jeder Richtung, der ein eingerasteter Kontakt widerstehen muss, ohne sich aus seiner normalen festen Position in einem Einsatz zu lösen.

Durchgangsprüfung: Eine Prüfung, die an einer Länge eines fertiggestellten Leiters oder Kabels durchgeführt wird, um festzustellen, ob der elektrische Strom über die gesamte Länge durchgeleitet wird. Einzelne Leiter können auch gegeneinander geprüft werden, um sicherzustellen, dass es keine Kurzschlüsse zwischen benachbarten Leiterelementen gibt.

Kontakte: Die leitenden Elemente einer Steckverbindungseinrichtung, die dazu bestimmt sind, eine trennbare, durchgehende Verbindung in verschiedenen Anwendungsfällen (Kabel/Kabel, Kabel/Gehäuse oder Gehäuse/Gehäuse) herzustellen.

Seele/Kern: (1) Bei Kabeln ein Begriff, der dazu benutzt wird, um eine Komponente oder eine Gruppe von Komponenten zu bezeichnen, die von anderen Materialien umhüllt sind, wie z.B. zusätzlichen Komponenten, Abschirmung, Mantel oder Bewehrung; (2) In der Faseroptik der transparente Glas- oder Kunststoffkern mit hoher Brechungszahl, durch den das Licht auf Grund von Reflexionen im Inneren geleitet wird.

Korrosion: Korrosion ist die langsame Zerstörung von Materialien durch Chemikalien und elektrochemische Reaktionen. Die bekannteste Art der Korrosion ist das Rosten.

Kupplung: Eine zwischengeschaltete Einrichtung, die dazu dient, Spezialzubehörteile anzubringen, oder um spezielle Befestigungsmöglichkeiten zu schaffen. Auch Methode zur Verbindung von zwei Steckverbindern, die nicht zusammenpassen.

Kriechweg: Der Weg, den der Strom entlang der Oberfläche eines Dielektrikums zwischen zwei Leitern zurücklegen muss. Eine Verlängerung des Kriechwegs verringert die Möglichkeit einer Lichtbogen-Beschädigung oder Kriechspurbildung.

Crimp-Terminierung: Eine Verbindung, bei der eine Metallhülse durch mechanische Aufquetschung mit einer Zange, Presse oder einer automatischen Crimpmaschine an einem Leiter befestigt wird. Spleißen, Klemmen und Mehrkontakt-Steckverbinder sind typische Terminierungs¬einrichtungen, die durch Crimpen befestigt werden. Geeignet für alle Arten von Drahtleitern.

Stromstärke (I): Die Stärke, in der elektrischer Strom übertragen wird, normalerweise in Ampere ausgedrückt.

Nennstromstärke: Der maximale kontinuierliche elektrische Stromfluss, der für einen bestimmten Leiter in einer bestimmten Situation empfohlen wird. Ausgedrückt in Ampere (AMP oder AMPS).

Periode: Der volle Wechsel, einschließlich der Umkehrung des Stromflusses, von Wechselstrom.

dB: (1) Abkürzung für Dezibel; (2) Der Verlust eines Signals in einen Leiter, ausgedrückt in Dezibel, womit das Verhältnis zwischen eingespeister und abgegebener Leistung bezeichnet wird; (3) Der zehnte Teil eines Bel.

Verzögerungsleitung: Ein Kabel, das so konzipiert ist, dass es eine sehr geringe Fortpflanzungs¬geschwindigkeit mit einer langen elektrischen Verzögerung der übertragenen Signale ermöglicht.

Unterlastungsgrad: Ein Faktor, der benutzt wird, um die Stromführungskapazität eines Leiters zu reduzieren, wenn er in anderen Umgebungen verwendet wird als die, für die dieser Wert ermittelt wurde.

Dielektrikum: (1) Jedes isolierende Medium, das sich zwischen zwei Leitern befindet und erlaubt, dass elektrostatische Anziehung und Abstoßung durch dieses Medium hindurch stattfinden; (2) Ein nichtleitender Isolator. Ein "Einsatz“-Material.

Dielektrizitätskonstante (K): Eigenschaft eines Dielektrikums, die die elektrostatische Energie kennzeichnet, die pro Volumeneinheit zur Erreichung einer Potenzialgradienteneinheit aufgeladen werden kann. Auch genannt Permittivität und relative Dielektrizitätskonstante.

Durchschlagsfestigkeit: Die Spannung, der ein isolierendes Material widerstehen kann, bevor ein Durchschlag erfolgt, normalerweise als Potenzialgefälle bezeichnet (z.B. Volt pro Mil).
Gleichstrom (DC): Ein elektrischer Strom mit gleichbleibender Richtung, der im Wesentlichen einen konstanten Wert hat.

Durometerhärte: Ein Maß, das verwendet wird, um die Härte einer Substanz, normalerweise eines Elastomers, zu bezeichnen.

Exzentrizität: Ein Maß für die Mittigkeit einer Leiterposition im Verhältnis zu dem kreisförmigen Querschnitt der ihn umgebenden Isolierung, ausgedrückt als Prozentsatz des Mittenversatzes des einen Kreises zum anderen.

Elastomer: Ein Material, das bei Raumtemperatur unter geringer Dehnungskraft mindestens auf die doppelte Länge gestreckt werden kann und bei Wegfall der Dehnungskraft wieder auf seine ursprüngliche Länge zurückschnellt. Beispiel: Gummi.

Elektroplattierung: Die galvanische Abscheidung einer anhaftenden Metallbeschichtung auf einem leitenden Objekt für schützende, dekorative oder andere Zwecke.

Steck- und Trennkraft: Die Kraft, die nötig ist, um die Kontaktelemente in Steckverbindungen zusammenzustecken oder voneinander zu trennen. Siehe "Kontaktdruck."

Gekapselt: Ein Steckverbinder, der so abgedichtet, vergossen oder mit anderen Vorrichtungen versehen ist, dass weder Feuchtigkeit, Schmutz, Luft noch Staub eindringen können, die seine Leistung verringern könnten.

Epoxidharz: Kunststoffe, die zu harten, unschmelzbaren Feststoffen werden, wenn ihnen ein Härter beigemischt wird. Epoxidharze haben eine ausgezeichnete Haftfähigkeit, hohe Chemikalien-, Lösemittel- und Wärmebeständigkeit und ein geringes Schrumpfmaß beim Aushärten.

Abziehwerkzeug oder Abzieher: Ein kleines handliches Werkzeug, das dazu verwendet wird, die Kontakte von einem Steckverbinder abzuziehen.

Durchführung: Ein Steckverbinder oder eine Reihenklemme, die normalerweise Klemmen mit doppelten Kontaktenden aufweist, wodurch eine einfache Verteilung und Busleitungsführung von elektrischen Stromkreisen möglich ist. Auch benutzt, um eine Buchse in einer Gehäusewand oder ein Schott zu bezeichnen, um Kammern mit verschiedenen Druckniveaus zu trennen, wobei die Buchse mit Anschlussklemmen an beiden Seiten versehen ist.

Quetschhülse: Ein kurzes Röhrchen, dass dazu dient, lötfreie Verbindungen an abgeschirmten Kabeln oder Koaxialkabeln herzustellen. In der Faseroptik eine Hülse mit einem mittigen Loch, das die Faser in einem Steckverbinder hält.

Faser (Faseroptik): [Fehler im Original, wo der obige Text von „Quetschhülse“ – Ferrule, wiederholt wird. Hier gehört bestimmt eine andere Bedeutung hin]* A short tube used to make solder-less connections to shielded or coaxial cable. In fiber optics, a tube with a central hole that holds the fiber in a connector.

Faseroptik (F.O.): Ein allgemeiner Begriff, der ein Lichtwellen- oder optisches Kommunikationssystem beschreibt. Bei einem solchen System werden die elektrischen Informationen in Lichtenergie umgewandelt und durch optische Lichtwellenleiter an einen anderen Ort übertragen, wo sie wieder in elektrische Informationen zurückverwandelt werden.

Flansch: Ein mechanischer Absatz am Außengehäuse, der die Befestigung an einer Konsole ermöglicht; kann auch zur Aufnahme von Dichtungen mit Dicht- oder O-Ringen dienen.

Flexibel: Eigenschaft eines Kabels oder einer Kabelkomponente, die ein Verbiegen durch äußere Kräfte erlaubt – im Gegensatz zum Durchhängen, womit eine Biegung gemeint ist, die durch das Eigengewicht des Kabels entsteht.

Fluorethylenpropylen (FEP): FEP ähnelt dem Polytetrafluorethylen (PTPE), hat jedoch einen ca. 50° C niedrigeren Schmelzpunkt und etwas andere physikalische Eigenschaften.

Frequenz: Die Anzahl, wie oft ein Wechselstrom seine Periode je Sekunde wiederholt, ausgedrückt in Perioden je Sekunde oder Hertz (Hz).

Frontseitig angebracht: Ein Steckverbinder ist frontseitig angebracht, wenn er an der Außen- oder Steckseite der Frontplatte montiert ist. Ein frontseitig angebrachter Steckverbinder kann nur von der Außenseite des Geräts aus installiert oder entfernt werden.

Dichtring: Ein Bauteil, das aus einem Elastomer, wie z.B. Gummi, hergestellt ist, um einen dichten, gekapselten Abschluss an der Grenzfläche eines Steckverbinderpaars herzustellen. Wird auch Gummiringdichtung (engl. „Grommet") genannt.

Giga: Numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung einer (1) Milliarde (109)

Gradientenfaser (Faseroptik): Eine Multimode-Lichtfaser (Mehrmodenfaser), deren Kernbrechzahl kontrolliert von der Achse nach außen zunimmt und an der Kern/Mantel-Grenzfläche mit der Brechzahl des Mantels übereinstimmt. Hat eine größere Bandbreite als Stufenindexlichtfaser, aber eine geringere Bandbreite als Monomode-Lichtfaser (Einmodenfaser).

Masse, Erdung (GRD von engl. „Ground“): Ein elektrischer Begriff, der eine Verbindung mit der Erde oder einem anderen großen leitenden Körper bedeutet, der als Erdung dienen kann, um so einen vollständigen Stromkreis herzustellen. Manchmal mit Nullpotenzial oder -spannung.

HCS-Faser (Hard Clad Silica) (Faseroptik): Struktur bei Lichtfasern, wo der Mantel um den Glaskern aus Hartkunststoff besteht, im Gegensatz zu "PCS" (Plastic Clad Silica), bei dem es sich um einen weichen Kunststoffmantel handelt.

Wärmeschrumpfbar: Begriff, der Schläuche, Hüllen, Kappen, Gummihäute, Folien oder andere Kunststoffteile bezeichnet, die geschrumpft werden können, um Verbindungen, Spleißstellen, Klemmen und andere Konfigurationen zu schützen oder zu isolieren.

Hermetisch: Permanent abgedichtet durch Schmelzen, Löten oder andere Mittel, um die übertragung von Luft, Feuchtigkeit, Dampf und jeglichen anderen Gasen zu verhindern. Die hermetische Dichtheit wird normalerweise als die Rate des Leckvolumens eines Spürgases (wie z.B. Helium) pro Zeiteinheit (z.B. Sekunde) ausgedrückt.

Hertz (Hz): Einheit der Frequenz, entspricht einer Periode pro Sekunde.

Hochauflösendes Fernsehen: Abgekürzt HDTV (High Definition Television), einer neuen Form zur übertragung von Fernsehsignalen in einer bedeutend höheren Auflösung, wodurch eine bessere Bildqualität erreicht wird. HDTV-Signale in den Studios und Arenen werden wegen der hohen Bandbreiten, die für die digitalisierten Signaldaten erforderlich sind, normalerweise per Glasfaser übertragen.

Hi-pot-Test: Ein Test, der darauf ausgelegt ist, das höchste Potenzial festzustellen, das an einem Leiter angelegt werden kann, ohne dass es zu einem Durchschlag der Isolation kommt.

Hochspannung: Im Allgemeinen ein Drahtleiter oder Kabel mit einer Betriebsspannung von über 600 Volt.

Zugbelastbarkeit: Die Fähigkeit eines Steckverbinders, sich unter Zugbelastung nicht von seinem Kabel zu lösen.

Gehäuse: Der Haupt- oder größte Teil eines Steckverbinders, an bzw. in dem andere Teile an- oder untergebracht sind.

Impedanz (Z): Der Gesamtwiderstand, den ein Stromkreis oder Schaltglied Wechselströmen bei einer bestimmten Frequenz entgegensetzt. Es handelt sich um eine Kombination aus dem Widerstand R und der Reaktanz X, ausgedrückt in Ohm und bezeichnet durch Z.

Infrarot (Faseroptik): Licht mit Wellenlängen von 700-1000 nm, unsichtbar für das Auge und als Wärme empfunden.

Innenleiter oder Mittelleiter: Das zentrale leitende Element in einer Koaxialstruktur, wie z.B. der Mittelkontakt in einem Koxialsteckverbinder.

Einsatz: Der Teil, der die Kontakte in ihrer richtigen Anordnung hält und für die Isolierung zwischen den Kontakten und zum Außenkörper sorgt. Auch genannt Dielektrikum, Isolator oder dielektrische Fassung.

Einsatzhaltekraft: Die axiale Belastung in jeder Richtung, der ein Einsatz ausgesetzt werden kann, ohne dass er sich aus seiner normalen Position im Körper des Steckverbinders löst.

Einfügungsverlust: Der Verlust an Belastungsleistung, der sich aus der Zwischenschaltung eines Kabels, eines Bauteils oder eines Geräts ergibt. Wird in Dezibel als Verhältnis zwischen der Leistung, die bei Belastung vor der Einfügung erhalten wurde und der Leistung, die bei Belastung nach der Einfügung erhalten wurde, angegeben.

Bestückungswerkzeug: Ein kleines, handliches Werkzeug, das dazu dient, Kontakte in einen Steckverbinder einzusetzen.

Isolierung: Ein Material, das einen hohen elektrischen Widerstand besitzt, wodurch es zur Umhüllung oder Abdeckung von Komponenten, Klemmen oder Drahtleitern geeignet ist. Verhindert, dass sich benachbarte Leiter irgendwann berühren können, was zu einem Kurzschluss führen würde.
Isolationswiderstand: Des Verhältnis zwischen der angelegten Spannung und dem Gesamtstrom zwischen zwei Elektroden, die sich mit einem bestimmten Isoliermaterial in Kontakt befinden.

Grenzfläche, Schnittstelle (Interface): (1) Eine gemeinsame Grenzfläche;(2) Die beiden Oberflächen an der Kontaktseite der beiden Hälften eines mehrpoligen Steckverbinders, die aneinanderliegen, wenn der Steckverbinder zusammengefügt ist; (3) In der Faseroptik die Fläche, an der zwei Materialien aneinander angrenzen, wie z.B. im Fall der Grenzfläche zwischen Kern und Mantel oder Faser und Faser in einem Steckverbinder.

ISO: Abkürzung für „International Organization for Standardization“ (Internationale Normungsgemeinschaft).

Ummantelung: Eine äußere, nicht aus Metall bestehende Schutzhülle an einem isolierten Drahtleiter oder Kabel.

Nocke: Ein kurzer Stift oder Vorsprung, der in einen entsprechenden Schlitz oder eine Kerbe greift, um zwei Teile sicher zu führen oder auszurichten, wenn sie zusammengefügt werden. Wird im Allgemeinen an Steckverbindern mit rundem Außenkörper verwendet, um Verwechselungen und falsche Polungen zu verhindern.

Kodiernute: Schlitz oder Kerbe, in denen ein Nocken eingreift und geführt wird.

Kilo: Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung 1000 (10³)

Laser (Faseroptik): Ein Akronym für "Light amplification by stimulated emission of radiation," (Lichtverstärkung durch angeregte Strahlungsemission). Ein Gerät, das intensive, normalerweise stark gerichtete Lichtstrahlen über einen schmalen Wellenlängenbereich erzeugt. Oft die Lichtquelle in Glasfasersystemen.

Licht (Faseroptik): Eine elektromagnetische Strahlung in dem Wellenlängenbereich, der Infrarot, sichtbares Licht, Ultraviolett und Röntgenstrahlen umfasst. Normalerweise der Bereich, der für das menschliche Auge sichtbar ist, d.h. die Energie, die das Sehen ermöglicht. Licht breitet sich in einem Vakuum mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km/sek. aus (186.281 Meilen pro Sekunde).

Lichtwellenleiter (Faseroptik): Eine Faser oder ein flexibles Bündel von Fasern, die zur übertragung von Lichtwellen dienen.

Bündelader (Loose Buffer)(Faseroptik): Auch genannt "Kompaktader" (loose Tube). Ein schützendes Rohr, das eine verkabelte Glasfaser in loser Form umgibt, oft mit einem Gel gefüllt.

Verlust: Energie, die ohne nützliche Arbeit zu leisten, vergeudet wird, Dämpfung, normalerweie in dB ausgedrückt.

Kabelschuh: Eine mechanische Terminierung, normalerweise auf den Leiter gecrimpt oder gelötet, mit Möglichkeit zum Aufschrauben auf eine Klemme; (Hardware-Ausrüstung).
Einstecken: Zwei Steckverbinderhälften durch normales Zusammenstecken zusammenfügen.

Mega: Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung einer (1) Million (106).

Meter: Längenmaß, entspricht 39,37 Zoll.

Mikro: Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung eines (1) Millionstel (10-6).

Mikrometer: Ein Millionstel (10-6) eines Meters, ein Längenmaß. Benutzt, um Wellenlängen zu spezifizieren.

Mikron: Kurzwort für die bevorzugte Form "Mikrometer": Ein Längenmaß, das gleich 10-6 ist. Dient zur Angabe von Wellenlängen und entspricht 1000 Nanometern. Letzterer ist der bevorzugte Begriff.

Mil: (0,001"): Einheit, die zur Messung des Durchmessers von Draht oder der Dicke von Isolierungen eines Leiters dient.

Milli: Eine numerische Vorsatzsilbe, die ein (1)Tausendstel (10-3) bedeutet.

Mode (Faseroptik): Eine der Komponenten einer allgemeinen Konfiguration einer sich fortpflanzenden Wellenfront. Mode (auch: Schwingungsmode, Schwingungstyp) ist durch ein besonderes geometrisches Muster und eine Fortpflanzungskonstante gekennzeichnet.

Feuchtigkeitsbeständigkeit oder Feuchtefestigkeit: Die Fähigkeit eines Materials, der Aufnahme von Feuchtigkeit zu widerstehen.

Multimode-Lichtfaser (Faseroptik): Eine Lichtfaser (auch: Mehrmodenfaser), die mehrere Moden überträgt.

Nano: Eine numerische Vorsatzsilbe mit der Bedeutung eines (1) Billionstels (10-9).

Nahes Infrarot: Der Teil des infraroten elektromagnetischen Spektrums in der Nähe sichtbarer Wellenlängen, im Bereich von 700 bis 1500/2000 nm.

O-Ring: Ein Elastomer-Dichtring, der eine Abdichtung gegen Feuchtigkeit ermöglicht und einen kreisförmigen Querschnitt hat. Siehe Gummi.

Ohm: Einheit des elektrischen Widerstands. Widerstand eines Stromkreises, in dem eine Potenzialdifferenz von einem Volt eine Stromstärke von einem Ampere erzeugt.

Außenleiter: Das äußere leitende Element in einer Koaxialstruktur, wie z.B. das Gehäuse bei einem Koaxialsteckverbinder.

Gesamtdurchmesser: Fertigdurchmesser eines Drahtleiters oder Kabels.

Oxidation: Oxidation kann als einfache Aufnahme von Sauerstoff durch ein Metall angesehen werden, z.B. die Aufnahme von Luftsauerstoff durch Eisen, wodurch der uns vertraute Rost entsteht. Siehe Korrosion.

PTFE: Abkürzung von Polytetrafluorethylen, allgemein bekannt als Teflon.

Phosphorbronze: Diese widerstandsfähige und relativ harte Legierung dient zur Herstellung von Metallteilen und Federn. Phosphorbronze ist korrosionsbeständig.

Photon: Ein Quant des elektromagnetischen Strahlungsfeldes, eine Einheit des Lichts. Licht kann als Serie von Photonen angesehen werden.

Physikalischer Kontakt (Faseroptik): Abgekürzt PC (Physical Contact). Ein Designmerkmal von faseroptischen Steckverbindern, bei denen die zusammengefügten Kontaktflächen durch Federn unter Druck in Kontakt gehalten werden, wodurch geringere Verluste entstehen.

Pico oder Piko: Eine numerische Vorsatzsilbe, die ein Millionstel von einem Millionstel bedeutet (10-12).

Stiftkontakt: Ein männlicher Kontakt, normalerweise darauf ausgelegt, in eine Buchse oder einen weiblichen Kontakt eingesteckt zu werden. Befindet sich normalerweise an der stromgebenden Seite und wird mit der nicht stromführenden ("toten") Seite verbunden.

Poren: Kleine Löcher, die an der Oberfläche von Lötstellen zu sehen sind und im Allgemeinen darauf hinweisen, dass sich ein größerer Hohlraum in der Lötverbindung befindet. Entstehen in der Regel durch Gase beim Erstarren, die auf das Vorhandensein von Wasser und Salz zurückzuführen sind. Manchmal auch als Blasen bezeichnet.

PCS-Fasern (Plastic Clad Silica) (Faseroptik): Eine Faserstruktur, bei der der Mantel, der den Kern umgibt, aus einem weichen Kunststoff besteht. Auch bezeichnet als Plastic-Clad-Quarz-Fasern).

Kunststofffaser: Eine optische Faser, die nur aus Kunststoff besteht.

Plattierung: Die Auflage einer dünnen Edelmetallschicht auf Metallkomponenten, um die Leitfähigkeit zu verbessern, die Lötfähigkeit zu erleichtern oder Rost/Korrosion zu verhindern.

Stecker: Der Teil von zwei zusammengehörigen Hälften eines Steckverbinders, der frei beweglich ist, wenn er nicht an der anderen zugehörigen Hälfte befestigt ist. Der Stecker wird normalerweise als der männliche Teil des Steckverbinders angesehen. Der Stecker kann auch weibliche Kontakte haben, wenn er das „freibewegliche“ Element ist.

Unverwechselbarkeit (Polarisation): Die Anordnung von zusammengehörigen Steckverbindern, sodass sie nur in einer Ausrichtung zusammengesteckt werden können.

Unverwechselbarkeits-Stift-, Nocken- oder Nut: Eine Vorrichtung, die in einem Steckverbinder vorgesehen ist, um die Unverwechselbarkeit zu gewährleisten.

Polierung (Faseroptik): Der Vorgang des Glättens der Faserenden, um eine "optisch glatte" Oberfläche zu erzielen – im Allgemeinen unter Verwendung von Schleifmitteln. Optisch glatte Flächen erlauben die maximale übertragung von Licht zwischen den Fasern und Anschlüssen und verringern die Kopplungsdämpfung.

Polyethylen: Ein thermoplastischer Kunststoff (Thermoplast), der Zähigkeit, Flexibilität bei niedrigen Temperaturen, Chemikalien- und Feuchtigkeitsbeständigkeit, Verarbeitbarkeit und einen relativ geringen Preis verbindet.

Polytetrafluorethylen (PTFE): Dies ist die thermisch stabilste und chemikalienbeständigste kohlenstoffhaltige Isolationsverbindung von allen. Sie ist unempfindlich gegen Sonnenlicht, Feuchtigkeit und praktisch alle Chemikalien. Der Temperaturbereich beträgt -90° bis +250° C, und die elektrischen Eigenschaften sind sehr konstant innerhalb dieses Bereichs und eines breiten Frequenzspektrums.

Vergießen: Das Abdichten einer Kabelterminierung oder eines anderen Teils mit einer flüssigen Masse, die zu einem Elastomer oder festigen Kunststoffmaterial aushärtet.

Vorverzinnte Lötwanne: Lötwannen, die an der Innenseite mit einer kleinen Menge Weichlot vorverzinnt worden sind.
Einpresskontakt: Ein elektrischer Kontakt, der in ein Loch in einem Isolator, einer gedruckten Schaltung (mit oder ohne durchplattierte Löcher) oder eine Metallplatte passig eingepresst werden kann.

Gedruckte Schaltung: Dieser Begriff ist mit mindestens zwei Bedeutungen allgemein gebräuchlich:
  • Allgemeiner Begriff zur Beschreibung einer Leiterplatte, die mit irgendeiner der Techniken hergestellt wurde, die zur Fertigung von elektrischen Steckkarten und Stecksystemen eingesetzt werden.
  • Ein Stromkreis, der durch Bedrucken erhalten wird und gedruckte Komponenten enthält.
Quadrax: Eine Abkürzung von „quadraxial“, ein konzentrisches Kabel, das einen Innenleiter, zwei Zwischenleiter und eine äußere Abschirmung enthält, die alle durch Isolierungen getrennt sind.

Schnelltrennsystem: Ein Steckergehäusetyp, der ein schnelles Verriegeln und Entriegeln der beiden Steckerverbinderhälften erlaubt.

Radiofrequenz (RF) bzw. Hochfrequenz: Ein technisch breiter Frequenzbereich von ca. 25 kHz bis 100 GHz. Der Begriff wird jedoch meistens benutzt, um das untere Frequenzband zu definieren, das für Radiosendesignale (einschließlich Fernsehsende¬signalen) verwendet wird und von ca. 500 kHz bis zu ein paar hundert Megahertz reicht.

Innenseitig angebracht: Ein Anschluss ist innenseitig angebracht, wenn von der Innenseite eines Gehäuse aus an einer Anschlussplatte montiert ist. Er kann nur von innen wieder entfernt werden. Siehe „Rückseitig angebracht“

Anschlussbuchse: Normalerweise die fest installierte oder stationäre Hälfte eines zweiteiligen mehrpoligen Steckverbinders. Auch die Steckverbinderhälfte, die normalerweise an einer Konsole montiert ist und Buchsenkontakte enthält.

Reflexionsverluste (Faseroptik): Energie, die in Richtung einer Signalquelle zurückreflektiert wird. Die Reflexionen treten auf, weil das Signal auf eine Unregelmäßigkeit in der Abschirmung oder innerhalb des Leiters trifft.

Widerstand: Ein Maß für die Resistenz, die einem elektrischen Strom entgegenwirkt, wenn er durch ein Medium geleitet werden soll, wenn Spannung angelegt wird. Wird in Ohm ausgedrückt.

Rückflussdämpfung: Ein Maß für den Prozentsatz der ankommenden Leistung, die in die übertragungsleitung zurückreflektiert wird. Die Rückflussdämpfung ist der Prozentsatz der reflektierten Leistung, ausgedrückt in einem dB-Wert.

RG/U: Abkürzung für Radio Guide, Universal. RG ist die militärische Bezeichnung für Koaxialkabel.

RMS: Abkürzung für „root-mean-square“ . Wenn der Begriff auf Wechsel¬spannung und -strom angewandt wird, ist damit der Effektivwert gemeint; d.h. er erzeugt dieselbe Wärmewirkung wie ein Gleichstrom oder eine Gleichspannung derselben Größenordnung. Dient auch dazu, Wechselspannung (AC) als Gleichspannung (DC) auszudrücken und entspricht ungefähr 70% der AC-Spitzenspannung.

Gummi: Ein elastisches (natürliches oder synthetisches) Material (z.B. Silikon), das verwendet wird, um Verbindungen wasserdicht oder feuchtigkeitsbeständig zu machen. Siehe O-Ring.

Kabelmantel: Die äußere Umhüllung oder Ummantelung eines Mehrleiterkabels.

Abschirmung: Bei Kabeln eine metallische Umhüllung, die einen Leiter oder eine Gruppe von Leitern umgibt, um elektrostatische oder elektromagnetische Interferenzen zwischen dem eingeschlossenen Drahtleiter und externe Feldern zu verhindern. Siehe "Geflecht".

Abschirmfaktor: Die Fähigkeit einer Abschirmung, Störsignale und -felder weder ein- noch austreten zu lassen.

SI: Das „Standard International“-System metrischer Maßeinheiten.

Kieselglas (Faseroptik): Glas, das hauptsächlich aus Kieselerde (Siliciumdioxid, SiO2) hergestellt wird und zur Herstellung von Lichtfasern dient.

Simplex-Kabel (Faseroptik): Ein Kabel aus einer einzigen Lichtfaser.

Singlemode bzw. Monomode-Lichtfaser (Faseroptik): Abgekürzt als SMF (Single Mode Fiber). Eine Lichtfaser, die einen kleinen Kerndurchmesser hat (ca. 9 Mikron), dessen Mantel eine Brechzahl aufweist, die sehr nahe an derjenigen des Kerns liegt. überträgt Licht mit einem einzigen Schwingungstyp (Mode), der in einem engen Winkel eintritt, aber über sehr breite Bandbreiten überträgt.

SMPTE: Ein Akronym für "Society of Motion Picture & Television Engineers" (Gesellschaft der Film- und Fernsehtechniker), eine Standard-Organisation in den USA.

Buchsenkontakt: Ein weiblicher Kontakt, der dazu bestimmt ist, einen männlichen Kontakt aufzunehmen. Wird normalerweise mit der stromführenden ("live") Seite eines Stromkreises verbunden.

Lötzinn: Ein Metall oder eine Metalllegierung, die i.A. einen niedrigen Schmelzpunkt hat und dazu dient, andere Metalle zu verbinden, die einen höheren Schmelzpunkt haben als das Lötzinn.

Lötwanne: Ein röhrenförmiges Ende einer Klemme, in die ein Leiter eingeführt wird, bevor er verlötet wird. Auch der Hohlzylinder an der Rückseite eines Lötkontakts, in den ein Draht eingeführt und festgelötet wird.

Massivleiter: Ein Leiter, der aus einem einzigen Draht besteht.

Federkontakt: Design eines Kontakts, wie z.B. bei einem Steckverbinder für gedruckte Schaltungen oder einen Buchsenkontakt, das auf dem Prinzip einer einfachen, belastungslosen Federwirkung beruht, die dafür sorgt, dass die Kontakte gegeneinandergedrückt und/oder arretiert werden.

Stufenindexlichtfaser (Faseroptik): Eine Multimode-Lichtfaser, die aus einem Kern mit gleichmäßiger Brechzahl besteht, der von einem Mantel mit leicht niedrigerer Brechzahl umgeben ist. Nimmt Lichtstrahlen über einen breiteren Winkel auf, hat jedoch eine kleinere Bandbreite als Monomode-Lichtfaser. Siehe auch Gradientenindexfaser und Monomode-Faser.

Litzenleiter: Ein Leiter, der aus Gruppen von verdrillten Drähten besteht.

Auflötverfahren: Die elektrische Verbindung von Komponenten mit der Oberfläche eines Leitermusters, ohne Anschlusslöcher in der gedruckten Schaltung zu benötigen.

Nennbetriebstemperatur: Die maximale Temperatur, bei der ein Material im Dauerbetrieb verwendet werden kann, ohne dass es zu einem Verlust an Grundeigenschaften kommt.

Härtegrad (Temper): (1) Die Härte und Festigkeit, die durch mechanische oder thermische Behandlung (Tempern) oder beides erzielt wird. Ist durch eine bestimmte Struktur, mechanische Eigenschaften oder Querschnittsverminderung beim Kaltformen gekennzeichnet.
(2) Ein Maß für die Härte oder den Mangel an Duktilität eines Materials.

Schraubkopplung: Eine Vorrichtung zur Verkopplung von zusammengehörigen Steckverbindern, die so funktioniert, dass das Innengewinde einer überwurfmutter auf das Außengewinde eines Buchsengehäuses geschraubt wird.

Festaderaufbau (Tight Buffer) (Faseroptik): Ein Material, das eine Lichtfaser in einem Kabel fest umschließt und für stabilen Halt sorgt.

Verzinnung:
Beschichtung einer Klemme, Leitung oder von Bahnen eines Leiterbilds mit einer Zinn- oder Lötzinnlegierung, um die Lötbarkeit zu verbessern oder den Lötvorgang zu vereinfachen.

Totalreflexion (Faseroptik): Das Phänomen, dass die Lichtstrahlen an der Kern/Mantel-Grenzfläche einer Lichtfaser reflektiert werden, wodurch eine übertragung in Längsrichtung der Lichtfaser möglich ist. Tritt ein, wenn der Einfallwinkel kleiner ist als der kritische Winkel.

Sendeempfänger: Ein Gerät, das sowohl senden als auch empfangen kann.

übertragung: Der Transport von elektrischer Energie von einem Ort zum anderen durch Leitungen oder Strahlung oder Induktionsfelder.

Triaxial: Bezieht sich auf ein Kabel mit drei Leitern, wobei ein Leiter in der Mitte, ein zweiter ringförmiger Leiter konzentrisch um den ersten und eine dritte ringförmige Leiterabschirmung wiederum konzentrisch um den zweiten Leiter angeordnet und gegeneinander abgeschirmt sind, normalerweise durch Isolierung.

Schlauch: Eine Röhre aus stranggepresstem, nicht unterstütztem Material.

Verdrillte Doppelleitung: Ein zusammen verdrilltes Drahtleitungspaar, normalerweise Standard-Drahtkabel mit geringen übertragungsraten.

UG: Diese beiden Buchstaben stehen vor der Nummer auf Steckverbindern für Koaxialkabel und bedeuten „Universal Government“.

UL: Genehmigungszeichen, das von „Underwriters Laboratories, Inc“ erteilt wird (Prüflaboratorium der Versicherungsunternehmen, New York) .

Ultraviolett (Faseroptik): Ein Bereich der elektromagnetischen Wellen im nicht sichtbaren Spektrum, mit Wellenlängen von 10 bis 400 nm (kürzer als sichtbares Licht).

UPC-Politur (Faseroptik): Ein Begriff, der ein bestimmtes Protokoll/Verfahren zum Polieren von optischen Kontaktflächen beschreibt, das die Rückflussdämpfung verbessert.

Volt (V): Einheit der elektromotorischen Kraft. Die Potenzialdifferenz, die notwendig ist, um einen Strom von 1 Ampere durch eine Leitung mit einem Widerstand von 1 Ohm zu leiten.

Spannung: Begriff, der meistens anstelle der Bezeichnungen „elektromotorische Kraft“, „Potenzial“, „Potenzialdifferenz“ oder „Spannungsabfall“ verwendet wird, um die elektrische Spannung zu bezeichnen, die zwischen zwei Punkten besteht und in der Lage ist, einen Stromfluss zu erzeugen, wenn zwischen den beiden Punkten ein geschlossener Stromkreis (elektrostatisches Feld) angeschlossen wird.

Spannungsdurchschlagprüfung: Ein Test, um die maximale Spannung durch einen isolierten Drahtleiter zu ermitteln, bevor es zu einer Ableitung (auch: überschlag) von elektrischem Strom durch die Isolierung kommt.

Nennspannung: Die maximale Spannung, die im Einklang mit Normen oder Spezifikationen permanent an einem Drahtleiter oder Kabel angelegt werden kann.

Stehwellenverhältnis (Voltage Standing Wave Ratio - VSWR): Das Verhältnis der maximalen Effektivspannung zur Mindest-Effektivspannung, gemessen entlang einer nicht richtig eingestellten Hochfrequenzübertragungsleitung.

Watt (W): Einheit der Leistung oder Arbeit, bei der in 1 Sekunde die Arbeit 1 Joule oder die Arbeit, die einem Strom von 1 Ampere unter einer Spannung von 1 Volt (Voltampere) entspricht, verrichtet wird.

Wellenlänge: Die Entfernung, die in Richtung der Fortpflanzung von sich wiederholenden elektrischen Impulsen oder Wellenformen gemessen wird, und zwar zwischen zwei aufeinander¬folgenden Punkten, die durch dieselbe Schwingungsphase gekennzeichnet sind (eine Periode).

Wischeffekt: Vorgang, der stattfindet, wenn Kontakte mit einer gleitenden Bewegung zusammengesteckt werden. Dieser Wischvorgang hat den Effekt, dass kleine Verunreinigungen von den Kontaktflächen entfernt werden, wodurch das Leitverhalten verbessert wird.